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Heu und Licht in der Krippe

Baptisten aus Neuruppin machten erstmals beim Adventsmarkt mit

Neuruppin

Erstmals war die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Neuruppin auf dem traditionellen Adventsmarkt der evangelischen Kirchengemeinde vertreten. Ungewöhnlich: Der Markt finden in den Innenräumen der Stadtkirche in Neuruppin statt. Wie Gemeindepastorin Sigrun Teßmer der GEMEINDE mitteilte, hatte zuvor die evangelische Kirchengemeinde der baptistischen Friedenskirche ein entsprechendes Angebot unterbreitet. Teßmer: „Da haben wir gerne zugesagt, denn es schien uns auch ohne große Erfahrung eine Möglichkeit zu sein, in der Stadt präsent zu sein und Gottes Wort unter die Leute zu bringen.“

 

Sieben Gemeindemitglieder hätten sich zur Mitarbeit bereit erklärt. Zwei Stunden hätten sie warm und trocken in der großen Kirche verbracht. Die Pastorin: „Damit man sehen konnte, wer wir sind, hatten wir vorher ein Roll-Up machen lassen, das nun zum ersten Mal zum Einsatz kam.“ Zudem hätten die Besucher an einem „Quizrad" ihr Glück versuchen können. Sie mussten eine Frage zu Weihnachten beantworten und konnten dann ein Teelicht oder einen Bibelkeks mitnehmen. Blickfang am Stand war darüber hinaus eine rustikale, zusammenklappbare Krippe. Sie war mit Heu gefüllt und mit einer elektrischen Kerze versehen. Dazu erläuterte die Pastorin: „Ab und zu fragten wir die Vorbeigehenden, ob sie wüssten, was das mit Weihnachten zu tun hat.“ So habe man ihnen einen kurzen inhaltlichen Impuls geben können: „Jesus kam als Licht in die dunkle Welt.“  Zudem wurden nach Gesprächen über den christlichen Glauben auch zwei Neue Testamente an Interessenten weitergeben. Außerdem gab es Kärtchen mit Bibelversen, die zu Weihnachten passten. Davon seien etliche weitergegeben worden. Auch eine modifizierte Form des Gemeindebriefes – ohne Geburtstage – lag aus. Er war außerdem ergänzt mit den Adressen aller in Neuruppin stattfindenden Weihnachtsgottesdienste. Teßmer: „Es gab eine ganze Reihe Begegnungen mit Menschen, die wir vorher nie gesehen oder gesprochen hatten. Aber wertvoll waren auch kleine Gespräche mit engagierten Geschwistern aus anderen Gemeinden.“ Die Gemeinde hat 45 Mitglieder.

 

Klaus Rösler
(13.12.2019)