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Lutherfest statt Halloween

Oberhausen: Zionskirche informierte über das Leben des Reformators

Oberhausen

– Ein Lutherfest hat die Evangelisch-Freikirchliche Zionskirche in Oberhausen erstmals in diesem Jahr am Reformationstag organisiert. 15 Interessenten schauten vorbei, berichtete Gemeindepastor Steffen Höhme der GEMEINDE. Man habe an Stehtischen vor dem Gemeindehaus Punsch und Fingerfood angeboten. Inhaltlich habe man sich mit dem Leben des Reformators Martin Luther (1483-1546) beschäftigt und sei der Frage nachgegangen, welche Legenden, die sich um ihn ranken, wahr oder ausgedacht seien. Kindergruppen, die am Gemeindezentrum vorbeizogen, um aus Anlass des Kinderhorrorfestes Halloween an den Haustüren um Süßigkeiten zu betteln, habe man mit Luther-Bonbons beschenkt. Etwa zehn meist kleine Gruppen habe man erreicht. Einige habe man über den Reformator informieren können. Doch Teenager hätten meist kein Interesse gehabt. Höhme: „Ein Vater, der mit seinen Kindern unterwegs war, wäre gerne noch länger bei uns geblieben.“ Aber die Kinder hätten das verhindert, weil sie weiter Süßigkeiten einsammeln wollten.

 Wie Höhme weiter sagte, hat man am Reformationstag in seiner früheren Gemeinde in Wesel noch offensiver für das Reformationsfest geworden. Dort seinen Kindergruppen aus der Gemeinde von Haus zu Haus gezogen, hätten geklingelt und wenn die Besitzer geöffnet hätten, habe man ihnen Lutherbonbons gegeben und sie über die Hintergründe des Reformationsfestes informiert. Vor allem ältere Kinder hätten sich daran aktiv beteiligt.  Höhme ist er seit zwei Monaten in Oberhausen als Gemeindepastor tätig. Wie er sagte, hat er den Eindruck, dass der Halloween-Boom etwas abebbe. Immer weniger Häuser seien mit beleuchteten Kürbisfratzen „geschmückt“ gewesen.

 

Klaus Rösler
(08.11.2019)