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Gründer des Diakoniewerks „Kirchröder Turm“ gestorben

Egon Maschke wurde 90 Jahre alt: Ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte

Hannover

Der Gründer des freikirchlichen diakonischen Werks „Kirchröder Turm“ (ehemals Evangelisch-Freikirchliches Sozialwerk) in Hannover, Egon Maschke, ist am 1. Juli im Alter von 90 Jahren gestorben. „Wir sind dankbar für die Spuren, die er hinterlassen hat, und werden in Liebe und Hochachtung an ihn denken“, schrieben Vorstand und Aufsichtsrat des Werks in einer gemeinsamen Mitteilung. „Wir nehmen Abschied von einer bemerkenswerten Persönlichkeit. Er ist seiner Berufung gefolgt und hat, aus der Stille und dem Hören voller Vertrauen auf Gott, immer wieder neue Schritte ins Ungewisse gewagt“, heißt es weiter in dem Nachruf, der mit dem Psalm 23 eingeleitet wird. Maschke übernahm 1953 mit seiner Frau Fridegart im Alter von 25 Jahren die Leitung des damaligen Jugendwohnheims in Hannover-Kirchrode. Er entwickelte aus kleinen Anfängen das Evangelisch-Freikirchliche Sozialwerk und gründete unter anderem 1975 die Einrichtung „Dienste in Israel“. Bis zu seinem Lebensende war er mit dem Volk und dem Land Israel eng verbunden. Auch im Ruhestand verfolgte er „leidenschaftlich“ die Belange des Diakoniewerks: „Egon Maschke verstand Diakonie immer als einen Ausdruck der Lebensweise der Ortsgemeinden.“ Außerdem engagierte er sich in der Evangelisch-Freikirchlichen Gesamtgemeinde Hannover mit ihren elf Teilgemeinden. „Er war bescheiden in seinen persönlichen Ansprüchen“, schrieben unter anderem der Vorstandsvorsitzende des Diakoniewerks, Hans-Peter Pfeifenbring, und die Aufsichtsratsvorsitzende Viola Steinberg, im gemeinsamen Nachruf. Weiter heißt es: „Er hatte immer ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen.“ „Dienste in Israel“ hob hervor, dass der Verstorbene Segensspuren auch in Israel hinterlassen habe. „’Dienste in Israel’ verliert mit Egon Maschke einen wachsamen und weisen Ratgeber und einen treuen Beter“, schreibt der Leiter Pastor Ralph Zintarra (Springe). Das Diakoniewerk „Kirchröder Turm“ ist der diakonische Arm der Gesamtgemeinde. Das Werk ist heute mit 300 Mitarbeitern in den Bereichen Bildung, junge Generationen, Familien, Senioren, Pflege, Beratung und Auslandsdienst in Israel tätig.

 

Klaus Rösler
(11.07.2019)