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Die größte Geschichte aller Zeit voller Witz und Humor

Weihnachtsmusical in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Stadtoldendorf

Stadtollendorf

Verkündigung des Evangeliums mit anderen Mitteln. Das war das jährlich stattfindende Weihnachtsmusical der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Stadtoldendorf. 100 Personen aus Gemeinde und Freundeskreis waren beteiligt als Schauspieler, Musiker, Sänger, Techniker, Bühnenarbeiter oder im Bistro. Die Schauspieler waren zwischen fünf und 75 Jahren alt. Rund 1 100 Gäste kamen zu den drei Aufführungen von „Die Geschichte von Mutter und Sohn"vom 14. bis 16. Dezember 2018. Die Hälfte der Besucher seien keine Gemeindemitglieder gewesen, berichtet Gemeindepastor Andreas Blaas. „Das Musical über den Beginn der größten Geschichte aller Zeiten ist nicht als Unterhaltung oder kulturelles Ereignis gedacht“, schreibt er weiter. Gerade in diesem Jahr sei es aber mit viel Humor und Witz inszeniert worden und habe einen hohen Unterhaltungswert gehabt. Verantwortlich dafür zeichnete sich Amir Ranjbari, ein aus dem Iran stammender Comedian, der früher in Dubai und London gearbeitet hat. „Vor drei Jahren fand er zum lebendigen Glauben an Jesus Christus“, so Andreas Blaas, „und ist in unsere Gemeinde gekommen. Es ist sein Anliegen, nun seine Begabungen ganz in den Dienst der Sache Jesu zu stellen.“ Deshalb mache er derzeit eine Ausbildung in der Bibelschule Brake.

Die Geschichte handelte von der Geburt Jesu und den äußeren Umständen. Den Anfang machte eine Videoeinspielung von drei Mädchen, die bei einem Waldspaziergang ein geheimnisvolles Buch fanden. Bei dessen Lektüre gerieten sie in einen Zeitstrudel, der sie in die Zeit der Geburt Jesu beförderte. Dort lernten sie Maria höchstpersönlich kennen und ließen sich von ihr in die Geschichte einführen. Neu war, dass mit verschiedenen Zeitebenen, mit Vor- und Rückblendungen gespielt wurde. „Anfangs auf eine wohltuende Art und Weise irritierend, löste sich das im Laufe der Zeit auf und fügte sich zu einem schlüssigen Ganzen zusammen“, heißt es weiter im Bericht. Auch die Randfiguren des Weihnachtsevangeliums seien gebührend zur Geltung gekommen. Die Hirten hätten einen humorvollen Auftritt gehabt und auch Zacharias und Elisabeth seien nicht zu kurz gekommen. Zum Schluss sang das Ensemble mit dem Publikum das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht". Gemeindeleiter Andrej Block, der auch die Gäste zu Anfang begrüßte, lud nach 90 Minuten ein zum Bistro mit Tee und selbstgebackenen Weihnachtskeksen. Die Gemeinde hat 314 Mitglieder und führt schon seit über 20 Jahren jährlich ein Weihnachtsmusical auf.

Andreas Blaas/Nicola Bourdon
(20.12.2018)