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Gemeinde Eberswalde nimmt Anbau in Betrieb

Neue Räume bieten neue Möglichkeiten für die Gemeindearbeit

Eberswalde

– Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in Eberswalde in Brandenburg hat einen neuen Anbau in Betrieb genommen. Dadurch erhält sie neue Möglichkeiten für ihre Arbeit. Der Neubau enthält drei Räume – für Veranstaltungen, Kinder- und Jugendliche, eine Küche sowie Toiletten. Er hat rund 360.000 Euro gekostet, erläuterte Gemeindepastor Johann Vollbracht der GEMEINDE. Er schätzt die Eigenleitungen der Gemeinde auf rund 140.000 Euro, so dass der Anbau eigentlich einen Wert von etwa einer halben Million Euro hat.

Die Bethel-Kapelle der Gemeinde war 1914 errichtet worden und wurde nach dem zweiten Weltkrieg zweimal renoviert. Sie bestand aber nur aus einem Versammlungsraum. Zu DDR-Zeiten wurde ein Kohleschuppen umgebaut, so dass dort die Kinderarbeit stattfinden konnte. Doch dieses Provisorium sei längst nicht mehr zeitgemäß gewesen, so dass sich die Gemeinde zum Anbau entschloss, so Vollbracht.

Mit dem von Bläsern intonierten Adventslied „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch“ nahm die Gemeinde Anfang Dezember die neuen Räume in Betrieb. Gleich vier Personen durchschnitten das symbolische Band: der Bürgermeister der Stadt, Friedhelm Boginski, Pastor Vollbracht, als Vertreterin der Jugendlichen Linda Mach und als Vertreterin der Senioren Ruth Weißnicht. Die Kinder des Kindergottesdienstes, der Gemeindechor und zwei Bands gestalteten das musikalische Programm des Festgottesdienstes. Der Bürgermeister zollte der Gemeinde seinen Dank für das Engagement der Gemeinde zum Wohl der Stadt. Der Mittagspause mit gemeinsamen Essen schloss sich eine Festversammlung an, bei dem der „Bauleiter im Ehrenamt“, Jürgen Knopp, vor allem den beteiligten Firmen dankte. Die Gemeinde hat über 120 Mitglieder.

Klaus Rösler
(06.12.2018)