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Sich von Christus motivieren und korrigieren lassen

Gemeindeleiter aus Sachsen trafen sich zum Erfahrungsaustausch

Lichtenstein

Elf Gemeindeleiter aus den 58 Gemeinden des Landesverbands Sachsen im

Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden trafen sich in der Gemeinde Lichtenstein, um sich über Herausforderungen im Gemeindealltag auszutauschen. Das Treffen fand zum vierten Mal statt. Wie der Initiator, der Leiter der Gemeinde Leipzig, Thomas Diekmann, der GEMEINDE mitteilte, ist wie in den Vorjahren Vertraulichkeit über die Inhalte vereinbart worden. Nur so habe man offen miteinander über Probleme im Gemeindealltag reden können. Man habe geistliche und organisatorische Themen angesprochen, aber auch Konflikte nicht ausgespart. Die Offenheit des Austauschs sei sehr hilfreich gewesen. Diekmann: „Es tut gut, sich selbst seine eigene Hilflosigkeit zu gestehen, anstatt sich mit Problemen im stillen Kämmerlein allein zu quälen.“

 

Mit dem Erreichten will Diekmann sich nicht zufrieden geben. Auch außerhalb des jährlichen Treffens sollte man sich gegenseitig unterstützen, so sein Vorschlag: „Wer kann unsere Situation besser verstehen als die anderen Gemeindeleiter?" Eine Selbsthilfegruppe soll das Gemeindeleitertreffen aber nicht sein. „Wir haben ein herrliches Amt übernommen, das wir nicht aus eigener Kraft führen wollen, sondern immer wieder in der Gewissheit, dass wir Fehler machen, aber von unseren Gemeindeleitungen und den Gemeinden getragen werden.“ Man wolle sich von Jesus Christus korrigieren und motivieren lassen: „Er ist unsere Kraftquelle und unser Ideengeber."

 

Klaus Rösler
(06.12.2018)