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Ohne Jesus Christus gibt es keinen Frieden!

Friedensandacht zum Volkstrauertag in Stadtoldendorf

Stadtollendorf

Mit einer Friedensandacht am Nachmittag in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Stadtoldendorf haben die vier Freikirchen der Stadt zusammen mit der evangelischen Kirche und Vertretern der politischen Gemeinde zum ersten Mal den Volkstrauertag begangen. Die 70 Besucher gedachten den Opfern von Krieg, Gewalt, Terror und Verfolgung. Wie Gemeindepastor Andreas Blaas der GEMEINDE mitteilte, bildete ein Bericht über eine Friedensfahrt von Bürgern im Oktober nach Metz und Verdun in Frankreich einen Schwerpunkt. Verdun war 1916 im Ersten Weltkrieg der Schauplatz einer der größten Materialschlachten aller Zeiten mit über 300.000 Toten. Blaas: „Das Hauptgewicht der Andacht lag jedoch auf der Betonung, dass Jesus Christus der Friede in Person ist. Ohne ihn kann es keinen Frieden geben.“ Selbst säkulare Friedensbemühungen seien nicht denkbar ohne die christliche Botschaft des Friedens.

Im Vorfeld der Friedensandacht hatte der Stadtdirektor der rund 6.000 Einwohner zählenden Stadt, Wolfgang Anders, erklärt, dass der Sinn des Gedenktages oft nicht mehr verstanden werde. Weil es immer weniger Zeitzeugen gebe, die Krieg miterlebt hätten, verschwinde er auch aus dem Bewusstsein der Bevölkerung. Deshalb müsse das Gedenken an die Opfer und die Mahnung zum Frieden aktueller gestaltet werden. So kam es zur Idee der Friedensandacht.

Blaas erinnerte ferner daran, dass die beteiligten Gemeinden im Sommer auch gemeinsam eine Zeltevangelisation organisiert hatten – mit allabendlich über 400 Besuchern. Durch die Zeltevangelisation sei die Zusammenarbeit der Gemeinden weiter gefestigt worden. Viele der damaligen Besucher hätten auch an der Friedensandacht teilgenommen, die mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken endete. Die Gemeinde Stadtoldendorf hat über 300 Mitglieder.

 

Klaus Rösler
(30.11.2018)