drucken Diese Nachrichten werden kostenlos von der OnckenStiftung zur Verfügung gestellt. Wenn Sie uns unterstützen wollen, können Sie das hier tun.

Menschenverachtende Politik Trumps ist mit Jesus unvereinbar

Der Ex-Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Peter Strauch, übt Kritik

Witten

Scharfe Kritik an der Politik von US-Präsident Donald Trump hat der frühere Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG), Peter Strauch (Witten), geübt. In einer Besprechung von drei Büchern über die aktuelle Lage der USA in der FeG-Zeitschrift „Christsein heute“ (Witten) weist er darauf hin, dass Trump von 80 Prozent der evangelikalen Christen in den USA gewählt worden sei, und sie ihn weiter unterstützten. Strauch drückt sein Unverständnis darüber aus. „Wiegt die Tatsache, dass er gegen Abtreibung, Homosexualität und pro Israel ist, denn wirklich alles andere auf: seine brutale Egozentrik, seinen geradezu primitiven Narzissmus, seinen bedenkenlosen Umgang mit der Unwahrheit, sein unverantwortliches Machtgehaben, seine Superlative, mit denen er Menschen lobt und runtermacht?“ Diese „fromme“ Abwägung geht nach Strauchs Worten nicht auf: „Christen können und dürfen niemanden unterstützen, der so menschenverachtend über Andersdenkende herzieht, ganze Volksgruppen herabsetzt und dabei mit Freund- und Feinbildern handelt, als hätten sie keinerlei Bedeutung für die Betroffenen.“ Mit Jesus Christus sei eine solche Einstellung unvereinbar. In seiner Kolumne bespricht Strauch die Bücher von Michael Wolff „Feuer und Zorn“, von James Comey „Größer als das Amt“ und von Ingo Zamperoni „Anderland“.

Klaus Rösler
(10.09.2018)