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Ein Jahr lang für eine Schule beten!

Appell des Rundes Tisches Gebet an Kirchengemeinden

Frankfurt am Main

Zu einer Gebetsaktion für Schulen hat der Runde Tisch Gebet der Koalition für Evangelisation (früher: Lausanner Bewegung für Weltevangelisation) aufgerufen. Kirchengemeinden sollten nicht über Fehlentwicklungen an Schulen klagen, sondern gezielt eine Schule lang ein Jahr lang im Gebet begleiten, schrieb der Vorsitzende Bernd Oettinghaus (Frankfurt am Main) in einem Rundbrief. Zusätzlich könne sich die Gemeinde auch praktisch für die Schule engagieren, etwas durch Hilfsangebote beim Tag der offenen Tür. Man solle nicht gegen die Schule beten oder über Missstände und Fehlentwicklungen jammern. Vielmehr gelte es, sie zu fördern und ihr zu dienen.

 

Oettinghaus rief dazu auf, Gebetsanliegen gezielt zu benennen. Wer allgemein bete – „Herr, segne das Schulsystem“ – werde nie erfahren, ob Gott das Gebet wirklich erhört habe. Wie ein konkretes Gebet aussehen könnte, beschrieb Oettinghaus mit einem Beispiel: „Herr, bitte hilf der Direktorin, gute Wege der Eingliederung für die Hilfskräfte an der Schule in unserer Nachbarschaft zu finden.“ Man wolle die Gebetsaktion auf ein Jahr begrenzen, um Beter nicht zu überfordern. Oettinghaus: „Eine Analyse am Ende hilft die eigenen Erfahrungen zu überprüfen und dann zu entscheiden, was daraus für die Gemeinde folgt.“ Die Aktion wird von den evangelikalen Bewegungen „SMD – Christen in Schule, Hochschule und Beruf“ (Marburg), „Moms in Prayer International“ (Mütter im Gebet/Tangermünde), dem Lehrer-Ermutigungs-Treffen (Baden-Baden) und Family Live (Rothenburg ob der Tauber) unterstützt.

 

Klaus Rösler
(10.09.2018)