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Erfolgreiche Gemeindegründung in der Ukraine

EBF-Mitarbeiter besuchte zwei Projekte: Drogenwarnung an Schulen

Kiew

Der Bund der Baptistengemeinden in der Ukraine hat in diesem Jahr 25 neue Gemeindegründungsprojekte gestartet. Das berichtet der Leiter des Bereichs Missionspartnerschaften der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF), der Pole Daniel Trusiewicz (Breslau). In den vergangenen Jahren seien es in der Regel um die 15 Projekte gewesen. Trusiewicz besuchte vor kurzem zwei Projekte in dem Land.

 

Wie er schreibt, verfolgen die leitenden Mitarbeiter in Ternopil im Westen der Ukraine eine ungewöhnliche Strategie. Jeder der drei leitenden Mitarbeiter des Projekts betreut ein Gemeindemitglied sehr intensiv in einem Jüngerschaftsprogramm, so dass er in der Lage ist, nach einem Jahr verantwortlich ein missionarisches Projekt zu leiten. Die vor drei Jahren gegründete Gemeinde erreicht derzeit rund 20 Gottesdienstbesucher. Auf große Resonanz stößt darüber hinaus der Arbeitszweig gesellschaftliche Verantwortung. Gemeindemitarbeiter besuchen dabei Schulen, um die Kinder vor Drogenmissbrauch und Alkoholkonsum zu warnen. Über 300 Schüler seien durch dieses Programm erreicht worden. In diesem Sommer habe man ferner ein Zeltlager organisiert. Ein junges Pärchen sei zum Glauben gekommen und habe sich taufen lassen. Ternopil hat rund 220.000 Einwohner.

 

In der Stadt Gat in den Karparten ist der Bund unter dem Volk der Roma missionarisch aktiv. Die meisten seien sehr arm. Unter ihnen sei die Ansicht weit verbreitet, dass sie von Gott vergessen worden seien. Der dort tätige Pastor Ivan Kondor versuche, durch persönliche Kontakte sie vom Gegenteil zu überzeugen. Die Gemeinde besteht aus elf Mitgliedern, aber bis zu 40 Interessenten besuchten die Gottesdienste. Zum Bund der Baptistengemeinden in der Ukraine gehören 2.270 Gemeinden mit rund 110.000 Mitgliedern.

Klaus Rösler
(10.09.2018)