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Ein schöner Tag

Seit acht Jahren gibt es in Alzey ein Sommerfest: Erfunden von den Baptisten

Alzey

– Auf große Resonanz stößt ein Sommerfest, das in Alzey die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde gemeinsam mit der Stadtmission und dem Stadtteiltreff seit 2011 organisiert. In diesem Jahr waren über 100 Besucher aus dem Nibelungenviertel da, sagte Gemeindepastor Martin Rust der GEMEINDE. Es gehe bei dem Sommerfest darum, die Liebe Gottes zu den Menschen im Stadtteil praktisch werden zu lassen. Rust: „Wir machen den Leuten einen schönen Tag.“ Deshalb habe die Gemeinde seinerzeit das Fest ins Leben gerufen und dafür auch Mitstreiter gefunden. Ursprünglich habe es eine einmalige Sache sein sollen. Doch die Begeisterung bei den Bewohnern im Viertel sei so groß gewesen, dass das Fest seitdem jedes Jahr eine Neuauflage erlebt.

 

Auf dem Programm standen in diesem Jahr eine kulinarische Ecke, russische Folklore und deutscher Gesang, eine Hüpfburg, Sumoringen, ein Hindernisparcours, Kinderschminken und Glitzer-Tattoos. „Im Großen und Ganzen bleiben die Attraktionen gleich. Die Hauptattraktionen wechseln. Dieses Jahr ist es der Hindernisparcours, letztes Jahr war es eine Wasserrutsche“, so Julia Thiele, die Organisatorin der Stadtmission. Höhepunkt war ein Fußballturnier von drei Mannschaften. Dabei erhielten alle Teilnehmer eine Auszeichnung. „Es ist ganz wichtig, dass alle Kinder eine Medaille erhalten. Manche Eltern haben geweint, weil sie so bewegt waren, als ihr Kind erstmals eine Auszeichnung erhalten hat“, erklärte Lydia Schner vom Stadtteiltreff. Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Alzey hat rund 150 Mitglieder.

Klaus Rösler
(10.09.2018)