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„Gott kämpft um dich“

Viele Gottesmomente bei BUJU in Otterndorf

Otterndorf

Auf dem Bundesjugendtreffen BUJU des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden vom 31. Juli bis 4. August im niedersächsischen Otterndorf gab es für die rund 1.000 Teilnehmer viele laute und leise Gottesmomente. Davon ist der Referent für Kommunikation in der Bundesgeschäftsstelle des Gemeindejugendwerkes (GJW) in Elstal, Mirko Thiele, überzeugt. Wie er in einem Bericht schreibt, habe man viel Grund, „unseren Glauben und unser Leben zu feiern“. Für das Erlebte sei man vor allem Gott dankbar.

 

Höhepunkte auf dem fünftägigen Treffen waren die vier Abendgottesdienste direkt hinter dem Elbdeich ab 20 Uhr. In den Ansprachen der Jugendpastoren ging es um eine ehrliche Jesusbeziehung in den Stürmen und Untiefen des Lebens und Glaubens.


Timo Meyer (Essen) erinnerte die Jugendlichen aus ganz Deutschland daran, dass Gott da sei und man mit ihm rechnen könne. Tags darauf rief Christoph Petersen (Lüneburg) dazu auf, sich von Gott herausfordern zu lassen, statt „lari-fari“ zu leben: „Gott kämpft um dich, weil er dich liebt!“ Ähnlich äußerte sich auch Lindsey McClintock (Berlin). Nichts sei wichtiger, als Gott zu begegnen. Daran knüpfte Mira Ungewitter (Wien) in der Abschlusspredigt an. Gott habe die jungen Leute nicht berufen, um auf dem Sofa sitzen zu bleiben. Das Leben mit Gott sei ein Abenteuer, in dem man auch mal Angst hat und ins Straucheln gerate. Aber so wie Petrus, der mitten auf dem Wasser anfing zu sinken, erfahren habe, dass ihm Jesus die Hand reiche, könne man auch heute solche Erfahrungen mit Jesus machen.

 

Die Tage starteten morgens mit einem gemeinsamen Lobpreis an der Hauptbühne. Anschließend konnten die Jugendlichen aus ganz Deutschland aus verschiedenen Bibelarbeiten diejenigen auswählen, deren Thema für sie am interessantesten war. „Die Letzten werden die Ersten sein“ war der Titel der Bibelarbeit, die Nora (16) ins Nachdenken gebracht hat: „Es war gut, daran erinnert zu werden, dass es einem nichts bringt, sich mit anderen zu vergleichen. Und dass die eigene Kerze nicht heller leuchtet, wenn man die Kerzen anderer Menschen auspustet.“

 

Die Nachmittage waren geprägt von einem umfangreichen Festivalprogramm und etwa 30 Seminaren: „Sagen können, was ich glaube“, „Meine Gemeinde neu denken“ oder „Bible-Art-Journaling“ sind nur drei Beispiele der Themen, die in den Seminaren behandelt wurden.

 

Nach Einschätzung von Marco Thiele kam die Mischung aus tiefen Lebens- uns Glaubensfragen mit dem bunten Festivalprogramm und heißem Sommerwetter gut an. „Es war super, dass es so viele Workshops und Festivalangebote gab! Aber nichts ist geiler als mit einem Eiskaffee im Schatten vor der Hängerbühne zu liegen und den Lobpreis zu genießen“, freute sich etwa David (14).

 

Nach Sonnenuntergang und Ende des Gottesdienstes kamen alle, die ihren Glauben mit fetten Beats und Schalldruck feiern wollten, bei Konzerten voll auf ihre Kosten. Damit dabei waren DJ FAITH, NORMAL IST ANDERS, O’Bros und Crossfya. Wer es ruhiger mochte, konnte an der Hängerbühne Jonnes und Michalzik, Robin Zabel, PRIM und sogar die BUJU-Teilnehmenden selbst erleben. Das Tagesprogramm endete jeweils mit einem Mitternachtsgottesdienst.

 

Die Veranstalter danken allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, aber auch den Unterstützern in den Gemeinden für ihre Gebete und Spenden: „Ohne alle diese Menschen wäre das BUJU nicht möglich gewesen!“

Klaus Rösler
(09.08.2018)