drucken Diese Nachrichten werden kostenlos von der OnckenStiftung zur Verfügung gestellt. Wenn Sie uns unterstützen wollen, können Sie das hier tun.

„Jesus Call“: Viele ließen für sich beten

Nur ein Freiluftgottesdienst anstelle eines zweitägigen Festivals

Passau

Das evangelistische Freiluftfestival „Jesus Call“ (Jesu Ruf) in Passau fand in diesem Jahr nur in einer abgespeckten Variante statt. Anstelle des zweitätigen Festivals mit Auftritten verschiedener Musikgruppen und evangelistischer Ansprachen gab es in diesem Jahr nur einen Gottesdienst unter freiem Himmel im Klostergarten in der Innenstadt. „Wir ziehen das Festival nur noch alle zwei Jahre größer auf“, sagte Mitorganisator Nico Borissov von der veranstaltenden Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) in Passau. 400 Besucher waren dabei. Der Gottesdienst war geprägt durch moderne Lobpreismusik, einem Theaterstück und einer Predigt. Pastoralreferent Heinrich Reger sprach über den Wahrheitsbegriff in der Bibel und lud die Gäste dazu ein, den Glauben an Jesus zu entdecken. Auf großes Interesse stieß ein Zelt, in dem die Besucher sich segnen und für sich beten lassen konnten. Bis in den Nachmittag hinein sei von dem Angebot Gebrauch gemacht worden. Borissov zufolge hatten die beiden vorangegangenen Festivals für die Gemeinde positive Folgen. Fünf bis zehn Besucher hätten die Gemeinde anschließend besucht und seien geblieben.

 

Wie Reger auf der Internetseite des Festivals schreibt, steht im Mittelpunkt der Ruf Jesu an alle: „Lasst euch versöhnen mit Gott eurem Schöpfer.“  In dieser Gemeinschaft erfahre man „viel Liebe, Annahme, Freude und den wahren Sinn unseres Lebens“. Die Gemeinde Passau hat rund 250 Mitglieder.

Klaus Rösler
(12.07.2018)