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„Willkommen in Seiner Gemeinde“

Gemeinde Meschede feierte ihr 50-jähriges Bestehen

Meschede

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde „Kreuzkirche“ in Meschede ist 50 Jahre alt geworden. Den Geburtstag feierten die 130 Mitglieder und ihre 70 Freunde mit einem Festwochenende. Als Gast trat der christliche Illusionskünstler „Mr. Joy“ gleich zweimal mit seinem Programm auf, das für viele Lacher sorgte. Die Festpredigt hielt der erste Pastor der Gemeinde, Hans-Dieter Sturz, der von 1984 bis 1994 in der Gemeinde tätig war. Der frühere Sprecher der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung (GGE) im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden ist seit 2012 auf als Missionar in Uganda tätig. Viele hatten sich zum Geburtstags T-Shirts bedrucken lassen mit dem Motto „Willkommen in Seiner Gemeinde“. Es gab für Kinder eine Hüpfburg, ein Kinderschminken und eine Fotobox. Die Jugendlichen trafen sich zu einem Jugendgottesdienst. Videos ließen die Vergangenheit lebendig werden wie auch ein Quiz. Unter den Gästen waren der Abt Aloysius der Benediktinerabtei Königsmünster sowie Bürgermeister Christoph Weber (CDU).

 

Die Gründung der Gemeinde geht auf einen Hauskreis zurück, in dem sich seit 1964 Christen unterschiedlicher Prägung jede Woche zu einer Bibelstunde trafen. 1968 ging der Kreis, der damals aus 14 Erwachsenen und 13 Kindern bestand, an die Öffentlichkeit und mietete ein Versammlungsraum in der Gastwirtschaft zum Pulverturm an. Neben Gottesdienst und Bibelstunde gab es einen Kindergottesdienst und einen Chor. Von Anfang an verstanden sich die Gemeindemitglieder als eine Art Lebensgemeinschaft, die die Sonntage häufig gemeinsam verbrachte. 1971 wurde die Gemeinde offiziell in den Bund aufgenommen. Ende August 1980 bezog sie ein neues Gemeindezentrum, das 2003 mit einem Anbau erweitert wurde. Wie die Gemeinde ferner mitteilte, gibt es täglich Veranstaltungen im Gemeindezentrum für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren. Weiter heißt es: „Rückblickend stellen wir dankbar fest, dass Gott den Weg unserer Gemeinde spürbar gesegnet hat.“

Klaus Rösler
(01.06.2018)