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Wenn man immer nur „Bahnhof“ versteht

Baptisten und Lutheraner feiern Gottesdienst im Bahnhof Löhne

Löhne

Was kann man tun, damit ein Gespräch gelingt und man nicht nur „Bahnhof“ versteht und aneinander vorbeiredet? Diesen Fragen gingen der Pastor der Baptistengemeinde Löhne, Enrico Klee, und der Pastor der (landeskirchlichen) Evangelischen Kirchengemeinde Löhne-Gohfeld, Eckhard Teismann, in einem Gottesdienst zum Frühlingsfest im früheren Wartesaal 1. Klasse des Bahnhofs Löhne nach. Der Predigt von Teismann lag ein Ausspruch von Jesus Christus aus dem Neuen Testament zugrunde: „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen.“ (Matthäus 5, 37).  Nach den Worten des Theologen ist es unerlässlich für Beziehungen, verständlich miteinander zu reden und immer wieder aufeinander zuzugehen. Gott sei hier ein Vorbild. Denn mit Jesus Christus sei er auf die Menschen zugegangen und habe ihnen sein unmissverständliches Ja gesagt. Teichmann appellierte an die 170 Besucher, über die eigenen Versprechen gegenüber Gott und anderen Menschen nachzudenken. Gott freue sich, wenn man das in der Konfirmation gegebene Versprechen immer wieder erneuere.

 

Unter den Besuchern war auch der Vorsitzende des Christlichen Modellbahn Teams cmt, Botho Heinz (Haiger). Er hatte eine kleine Modellbahnanlage dabei, die viele Blicke auf sich zog. Mitarbeiterinnen der Baptisten hatten für die Kinder ein Bastelangebot vorbereitet. Die Kollekte war für die Arbeit der Bahnhofsmission Bad Oeynhausen bestimmt. Der Gottesdienst fand zum zweiten Mal statt. Wie Enrico Klee der GEMEINDE sagte, hat die Zusammenarbeit aller Beteiligten „großartig“ geklappt. Im kommenden Jahr soll es deshalb ebenfalls einen solchen Gottesdienst im Bahnhof geben. Die Gemeinde Löhne hat knapp 100 Mitglieder.

Klaus Rösler
(09.05.2018)