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„In Würde leben bis zuletzt“

Zehn Jahre Diakonie-Hospiz Volksdorf in Hamburg

Hamburg

Vor zehn Jahren hat das Diakonie-Hospiz Volksdorf als erstes Hamburger Hospiz in christlicher Trägerschaft seine Arbeit aufgenommen. Seitdem wurden dort 1.790 unheilbar kranke Menschen aufgenommen und bis zu ihrem Tod begleitet. Das Jubiläum wurde im Rahmen eines Festaktes mit 200 Gästen begangen.  Das Hospiz gehört zum freikirchlichen Albertinen-Diakoniewerk.

 

Dessen Vorstandsvorsitzender, Matthias Scheller, bedankte sich bei den hauptamtlichen wie ehrenamtlichen Mitarbeitern: „Sie sind es in Ihrem täglichen Handeln, die den hervorragenden Ruf unseres Hospiz begründen und das Motto ‚In Würde leben bis zuletzt‘ mit Ihrer fachlichen Kompetenz, Ihrem hohen Engagement und Ihrer persönlichen Zuwendung mit Leben füllen“. Das ökumenisch ausgerichtete Diakonie-Hospiz besitzt mit seinem Innenhof und dem lichtdurchfluteten Kreuzgang die Grundstruktur eines mittellalterlichen Klosters. Es steht allen Menschen offen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Kultur oder Religion und bietet einen geschützten Raum, in dem sterbende Menschen in Würde Abschied nehmen können.

 Der Geschäftsführer des Hospizes, Pastor Andreas Hausberg, sagte, das Haus erfahre große Wertschätzung. Dies zeige sich unter anderem in dem hohen Spendenaufkommen von knapp 3.2 Millionen Euro in den vergangenen zehn Jahren. Ebenso profitiere das Hospiz von den zahlreichen Partnern wie Ärzten, Kliniken oder Krankenkassen in einem Netzwerk, zu dem auch das Diakonische Werk gehört. 

 Das Albertinen-Diakoniewerk. wurde 1907 von der baptistischen Oberin Albertine Assor gegründet und ist heute der größte diakonische Krankenhausträger in Hamburg. In den Kliniken der Albertinen-Gruppe werden jährlich über 100.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Über 1.000 stationäre Krankenhausbetten und 85 teilstationäre Plätze sowie 10 Plätze in der ambulanten geriatrischen Rehabilitation werden vorgehalten. Rund 3.600 Mitarbeiter der Albertinen-Gruppe erwirtschaften einen Gesamtumsatz von 294 Millionen Euro.

Klaus Rösler
(13.04.2018)