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Wie Gemeinden Frucht bringen können

Es geht darum, Menschen für die Ewigkeit zu retten

Hof

Gemeinden sind vor allem dazu da, dass sie Frucht bringen. Sie sollen dafür sorgen, dass Menschen von Jesus erfahren und für die Ewigkeit gerettet werden. Davon ist der Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hof, Sven Lührs, überzeugt. Wie er im geistlichen Impuls des Rundbriefes BAYeinander des Landesverbandes Bayern schreibt, können die Bericht in der Bibel über solche Aktionen „auch heute noch als Modell“ dienen. Er habe im Laufe seines 25-jährigen Dienstes Gemeinden kennengelernt, die alle ihre Aktivitäten auf den Missionsauftrag ausgerichtet hätten. Ihre Mitglieder habe er als zufrieden und glücklich erlebt: „Sie haben so oft Gottes Wunder, Bekehrungen, dramatische Lebenswenden und Heilungen von Beziehungen und viel mehr noch erlebt.“

 

Doch viel zu oft habe er auch andere Gemeinden angetroffen, die früher mal zahlenmäßig groß gewesen doch dann geschrumpft waren. Sie waren geprägt von Streit und Enttäuschungen. Sie kämpften darum, „dass wenigstens ein ordentliches Gemeindeprogramm am Laufen gehalten werden kann“. Allerdings erreichten die wenigen engagierten Mitarbeiter oft nicht die Leute in der Umgebung der Gemeinde. Dabei seien die heutigen Menschen viel religiöser als früher. Lührs: „Nur sie suchen nicht mehr bei den Christen, sondern in allen möglichen Kulten und Religionen.“ Deshalb sei es vordringlich, dass Gemeinden sich bemühen, ihre Zeitgenossen zu verstehen und ihnen die immer gleiche Botschaft wenigstens in einer für die Zielgruppe akzeptablen Form anzubieten. Lührs: „Es sind nicht die Formen, es ist nicht der Beamer, das Schlagzeug oder die andere Sitzordnung im Gottesdienst – das alles bringt keine Frucht.“ Es gehe vielmehr um die Leidenschaft für verlorene Menschen und sich dabei als Werkzeug Gottes zu verstehen.

 

Klaus Rösler
(12.04.2018)