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„winter2go“ auf dem Kröpke in Hannover

Zwölf Weihnachtsmänner und –frauen boten Passanten Gebete an

Hannover

Auf positive Reaktionen stieß die evangelistische Aktion „winter2go“ in Hannover. Zwölf Interessenten machten dabei mit, heißt es im Gemeindebrief WALZ der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Hannover-Walderseestraße. Die zwölf verkleideten sich als Weihnachtsmänner und –frauen und besuchten den zentralen Platz Kröpke in der Innenstadt von Hannover. Ziel war es, mit den Passanten ins Gespräch über den wahren Sinn des Weihnachtsfestes zu kommen. „Erstaunlicherweise waren viele Menschen offen, Gebet in Anspruch zu nehmen“, schreibt Gemeindemitglied Roland Hörner. So habe man für eine 60-jährige Frau gebetet, die seit vier Jahren unter Schwindelgefühlen leidet. Ein 14-Jähriger habe ein Traktat entgegengenommen, es gelesen und dann ein Übergabegebet gesprochen. Auch für einen Obdachlosen, der keine Angehörigen mehr hat, habe man beten können. Die Aktion fand parallel auch in Berlin, Nürnberg und Frankfurt statt.

 

Veranstalter ist das Missionswerk „no limits“ des Evangelisten und Pfingstpastors Werner Nachtigall (Berlin). Er hat auch die Projekte „ostern2go“, „kirchentag2go“ oder „halloween2go“ entwickelt. Wie es dazu auf der Internetseite heißt, ist es das Ziel der 2go-Bewegung, Christen zu mobilisieren und zu trainieren, damit sie das Evangelium verkündigen können. Zugleich wolle man auf diese Weise Menschen mit dem Evangelium erreichen. Inzwischen seien durch das Projekt über 6.000 Christen mobilisiert und über 60.000 Menschen erreicht worden. Mehr als 7.000 seien Christen geworden. Auch das übernatürliche Eingreifen Gottes habe man immer wieder erlebt. So habe ein 15-jähriges Mädchen für einen Blinden gebetet „und Gott öffnete seine Augen“. Ein Teenie habe einen halbseitig gelähmten Mann im Gebet vor Gott gebracht, der kurz danach vollständig geheilt gewesen sei. Ein Team habe in einem Krankenhaus Fürbitte für eine krebskranke Frau geübt. Dazu heißt es weiter: „Der Arzt stellte kurz danach ihre Heilung fest.“

 

Klaus Rösler
(22.12.2017)