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Jesus ins Gespräch bringen

Ausstellung „HisStory“ war im Rathaus von Schweinfurt zu sehen

Schweinfurt

Auf positive Resonanz ist die zwölftägige Ausstellung „HisStory – Das Christentum verändert die Welt“ im historischen Rathaus in Schweinfurt gestoßen. Rund 1.000 Besucher wurden gezählt. „Wichtig waren dabei vor allem die vielen Einzelgespräche“, sagte der Koordinator Christian Göttemann (Schwebheim/Unterfranken) der GEMEINDE. 80 Ehrenamtliche kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf der Ausstellung. Bereits zum dritten Mal habe die Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden im Rahmen der Interkulturellen Woche in der Stadt ein solches Angebot gemacht – gemeinsam mit drei lokalen, freikirchlichen Gemeinden. Darunter war auch die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde. Bei der Ausstellung hatten die Besucher die Möglichkeit, wie es vor 500 Jahren der Reformator Martin Luther getan hatte, eigene Thesen zur Lage der Kirche formulieren. Davon wurde rege Gebrauch gemacht: „Ich wünsche der Kirche, dass sie stehen bleibt.“, schreib jemand. Andere Stimmen sahen das kritischer: „„Wieso hat jedes Dorf eine Kirche? Ist doch voll Geldverschwendung.“ Manche schrieben eine Mahnung auf, etwa: „Mehr Kerngeschäft! Weniger Politik!“ „Das Wort Gottes wieder mehr in den Mittelpunkt rücken und danach leben und handeln!“.

Unter den Gästen war auch die zweite Bürgermeisterin der Stadt Schweinfurt, Sorya Lippert. Sie zeigte sich angetan von der Möglichkeit – gerade im Zusammenhang mit den Themen Migration und Integration –, die kulturellen und christlichen Wurzeln der Menschen in Deutschland zu thematisieren. Sie selbst stammt aus Pakistan und ist Christin.

Nach den Worten von Göttemann habe man ein breites, gemischtes Publikum erreicht. Ein Obdachloser habe vorbeigeschaut wie auch muslimische und buddhistische Frauen, Lehrer und Senioren. Göttemann: „Die Ausstellung ist eine hervorragende Möglichkeit, Jesus ins Gespräch zu bringen.“ Die Gemeinde Schweinfurt hat über 130 Mitglieder.

Die Ausstellung war in diesem Jahr an 50 Orten zu sehen. Dadurch wurden rund 30.000 Besucher erreicht.

Klaus Rösler
(06.12.2017)