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Forchheim: Ein Kreuz für die Kreuzkirche

20 Jahre nach dem Bau des Gemeindezentrums hat die Gemeinde ein Erkennungszeichen

Forchheim

20 Jahre nach der Einweihung ihres Gemeindehauses – der Kreuzkirche – hat die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Forchheim davor ein großes Aluminiumkreuz aufgestellt. „Viele Menschen erkennen unser Gebäude nicht als Kirche. Das ändert sich ab sofort. Wir haben Zeichen gesetzt mit Kreuz und Fahne denn: Jesus ist unser Zentrum!“, teilte die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite mit. Einen eher pragmatischen Grund nennt Gemeindemitglied Astrid Harbeck, die über die Gemeinde hinaus als Sekretärin im Büro des Landesverbandes Bayern im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden bekannt ist: „Man findet uns so schlecht; wir sagen immer: gegenüber von Möbel-Fischer." Passend zum Kreuz hat die Gemeinde gleich auch einen Fahnenmast aufgestellt. Die dort aufgehängte Fahne zeigt auf orangefarbenem Grund den Namen Jesus sowie das Logo der Kreuzkirchengemeinde. Dort wächst aus dem ersten T des Wortes Baptisten eine Blume. Für Gemeindepastor Michael Michelfelder symbolisieren die Blütenblätter die Einrichtungen und Organe der Stadt. Dies sei ein Zeichen, dass sich die Gemeindemitglieder keinesfalls außerhalb der Gesellschaft sehen wollen. Das mache auch bereits das Motto der Gemeinde deutlich: „Nahe bei Gott – nahe bei den Menschen“. Das Kreuz kostete 2.500 Euro und wurde aus Spenden finanziert. Die Gemeinde hat 100 Mitglieder.

 

Klaus Rösler
(10.11.2017)