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Landshuter Baptisten eröffnen Winterspielplatz

„Salz und Licht“ für Familien, die ihre Kinder zu Hause erziehen

Landshut

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Landshut bietet in diesem Winter erstmals einen Winterspielplatz für Kinder bis zu drei Jahren an. Er ist bis Ende März an jedem Dienstag und Mittwoch von 9 bis 11 Uhr geöffnet. Gemeindepastor Jonathan Walzer sagte bei der feierlichen Eröffnung vor 70 Gästen, er hoffe, dass das neue Angebot zum Segen für die Stadt werde. Der erste Bürgermeister von Ergolding – dort hat die Gemeinde Landshut ihren Sitz – Andreas Strauß, dankte der Gemeinde für ihr Engagement und übergab eine Spende von 500 Euro. Die stellvertretende Kreisrätin Christel Engelhardt zeigte sich begeistert und versprach, bald mit ihren Enkeln vorbeizuschauen. Diakon Marc Dittberner (München) vom Gemeindejugendwerk Bayern hob hervor, dass es viel zu wenige Angebote für Eltern gäbe, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollten. Hier wolle der neue Winterspielplatz „Salz und Licht“ für die Region ein. Dittberner hatte die Gemeinde bei der Einrichtung des Winterspielplatzes beraten. Gegenüber der GEMEINDE zeigte sich Walzer zufrieden mit der Resonanz. An den ersten beiden Öffnungstagen seien bereits 30 Kinder mit Vater oder Mutter gekommen. Mehr als 40 Kinder könne man nicht aufnehmen. Leiterin des Winterspielplatzes ist Walzers Ehefrau Nadine. Ihr Mitarbeiterteam besteht aus elf Frauen aus der Gemeinde und anderen Freikirchen. Die Gemeinde hat rund 5.500 Euro in den Winterspielplatz investiert. 1.500 Euro kamen davon vom Gemeindejugendwerk. Die Gemeinde hat 131 Mitglieder.

 

Im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden bieten derzeit 80 Gemeinden einen Winterspielplatz an. Wie der zuständige Referent für die Arbeit mit Kindern im Gemeindejugendwerk Elstal, Jason Querner, der GEMEINDE sagte, haben zwar alle ein Bällebad, doch ansonsten setzten sie unterschiedliche Schwerpunkte. Einige machen nur insgesamt dreimal ihr Angebot, andere öffneten vom Spätherbst bis Frühjahr zweimal die Woche. Einige verständen ihren Spielplatz als sozialen Dienst an der Gesellschaft, andere böten auch evangelistisch-missionarische Inhalte mit Andacht, biblischen Geschichten und Familiengottesdiensten.

Klaus Rösler
(10.11.2017)