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Jesus Christus: „Ich bin das Internet“

Eine Stadt liest die Bibel: Ökumenische Andachtsreihe in der Gemeinde Ilmenau

Ilmenau

– „Ich bin das Trinkwasser, der Sauerstoff, die Stromquelle. Ich bin das Internet. So könnte man den Ausspruch von Jesus Christus: „Ich bin das Brot des Lebens“ in die heutige Zeit übersetzen. Das sagte Dirk Hochsprung, Pastor der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde, bei der ökumenischen Andachtsreihe „Stadt liest Bibel“ am 2. August in Ilmenau. Er sprach zum Thema „Brot und Fische“, die Brotvermehrung aus Johannes 6. Er wies darauf hin, dass Deutschland zwar Spitzenreiter in der Vielfalt der angebotenen Brotsorten sei, aber Brot heute nicht mehr lebensnotwendig sei wie noch zu Zeiten von Jesus. Dennoch brauchten die Menschen heute Jesus notwendig. Jesus sei nur ein Gebet weit weg. Wörtlich sagte er: „Versuche nicht, erst mit dir selbst klarzukommen, bevor du dich an Jesus Christus wendest.“ In einem zweiten Schritt habe Jesus die Jünger aufgefordert, ihren Beruf zu wechseln, Menschenfischer zu werden, berichtet Gemeindemitglied Ulrich Marzahn. Auch Christen heute seien von Jesus beauftragt, die Not der Menschen um sie herum zu stillen. Nach der Andacht wurde miteinander Brot gebrochen und ein Lied zum Vaterunser gesungen: „Bist zu uns wie ein Vater“.

Die Andachtsreihe findet seit vielen Jahren als Sommerprojekt statt. Innerhalb von vier Wochen gab es jeweils eine Andacht von den vier beteiligten Kirchengemeinden. Mitgemacht haben außer den Baptisten die katholische und die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde sowie die Neuapostolische Kirchengemeinde. „Die Christen der verschiedenen Konfessionen der Stadt kennen sich, verstehen sich gut und beten bei aller Unterschiedlichkeit gemeinsam“, heißt es im Bericht.

Nicola Bourdon
(09.08.2017)