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Frauen bekennen: „Du bist ein Gott, der mich sieht“

Seminar in Norddeutschland erinnerte an 90-jährige Geschichte des Frauenwerks

Malente

„Seit zwei Jahren gibt es das selbstständige Frauenwerk nicht mehr. Gott wird neue Türen öffnen und immer wieder Frauen bewegen, sich in seinen Dienst zu stellen.“ Dieses Fazit zogen die 20 Teilnehmerinnen aus dem Landesverband Norddeutschland bei dem Seminar: „Aus alten Zöpfen werden Locken“. Es fand anlässlich der 90-jährigen Geschichte der missionarischen Frauenarbeit im deutschen Baptismus Ende Juli in Malente statt. Das Leitungsteam des Seminars, Gisela Sembritzki (Hamburg), Ella Klein (Lübeck) und Ingrid Dörr (Lüneburg), erinnerte an die unterschiedlichen Aufgaben des ehemaligen Frauendienstes im Laufe der Jahre. Entstanden ist das Werk in der besonders schweren Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, heißt es im Bericht des Leitungsteams. „In großer Opferbereitschaft an Zeit und Geld – beides war knapp – leisteten die Frauen Hilfe im In- und Ausland“, schreibt Ingrid Dörr. Sie war 50 Jahre für das Frauenwerk aktiv. Viele Frauengruppen in den Gemeinden unterstützten das spätere Frauenwerk des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Das habe eine wichtige Vernetzung zwischen den Gemeinden ermöglicht, so Ingrid Dörr weiter. Das Herzstück sei die Mission unter dem Leitspruch: „Die Liebe Christi setzt uns in Bewegung“ gewesen.

Wie aktuell die Bibel ist, zeigte Diakonin Gaby Löding (Reppenstedt), Referentin im Fachbereich Familie und Generationen unseres Bundes, durch die Geschichte von Abraham, Sarah und Hagar. Sie erläuterte die konfliktreiche Dreiecksbeziehung. Während alle drei unter dem Segen Gottes standen, berührte die Teilnehmer besonders das Bekenntnis der Hagar: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Das Seminar fand statt im Gästehaus der Gustav Heinemann-Bildungsstätte, Träger ist die überparteiliche Gesellschaft für Politik und Bildung Schleswig-Holstein e.V.

 

Nicola Bourdon
(09.08.2017)