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Pfingstgemeinden wachsen um 8,5 Prozent

Generalsekretär Bregy: Jetzt 56.000 Mitglieder – Taufzahlen um 50 Prozent angestiegen

Erzhausen

Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) ist in den vergangenen zwei Jahren um 8,5 Prozent gewachsen – von 51.900 auf 56.300 Mitglieder. Das gab der Generalsekretär der Freikirche, Peter Bregy (Erzhausen), bei der jüngsten Sitzung des Vorstandes in Erzhausen bekannt. Die Zahl der Gemeinden erhöhte sich von 778 um 42 (5,3 Prozent) auf 820. Enthalten sind 98 Gemeindegründungsprojekte und 316 Migrationsgemeinden. Das größte Wachstum hätten die 35 Gemeinden in Südbayern erzielt, die um 22 Prozent auf 3.270 Personen zugelegt hätten. Bei der alle zwei Jahren erstellten Statistik habe man erstmals auch die Anzahl aller Personen ermittelt, die durch die Gemeinden in einer Woche erreicht werden: Die seien 92.721.

 

Wie Bregy weiter ausführte, hätten sich im vergangenen Jahr 3.890 Personen taufen lassen. „Das sind über 50 Prozent mehr als im Vorjahr.“ Wie er der GEMEINDE dazu sagte, geht die Steigerung vor allem auf die zahlreichen Flüchtlinge zurück, die sich zu den Pfingstgemeinden hielten. Im Gegensatz zur allgemeinen Statistik werden die Taufzahlen jährlich ermittelt. Das Gemeindewachstum insgesamt sei auch die Folge einer geistlichen Neuausrichtung des Gemeindebundes: „Uns geht es vor allem darum, Menschen, zu denen wir Kontakt haben, mit Jesus Christus in Berührung zu bringen.“ Das habe dazu geführt, dass es „pulsierende Aufbrüche in vielen Gemeinden gibt“. Positiv auf die Gesamtentwicklung habe sich weiter ausgewirkt, dass der Gemeindebund ein Sammelbecken für internationale Gemeinden sei.

 

Klaus Rösler
(31.05.2017)