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Margret Meier im Ruhestand – und weltweit aktiv

Baptistenpastorin i.R. gründet Missionswerk „Himmelsperlen International“

Kelkheim

Die Baptistenpastorin i. R. Margret Meier (Kelkheim) hat ein Missionswerk gegründet: „Himmelsperlen International“. Wie sie der GEMEINDE dazu sagte, war die Gründung nötig, um ihre zahlreichen karitativen und missionarischen Initiativen rechtlich auf eine sichere Grundlage zu stellen. Träger ist ein Verein. Die frühere Referentin beim Hilfswerk Open Doors ging 2016 in den Ruhestand. Sie hat seitdem in Pakistan eine Schule für Sklavenkinder gegründet und im Libanon einen medizinischen Hilfseinsatz in einem Lager für syrische Flüchtlinge organisiert. Sie kümmerte sich um eine junge Frau aus Nigeria, die bei einem Terroranschlag ein Bein verlor und mit einer Prothese wieder laufen lernen musste. Und für eine Christin aus der ägyptischen Hauptstadt Kairo, die bei einem Angriff auf eine orthodoxe Kirche von Bombensplittern getroffen wurde, organisierte sie eine Operation. Vor Ostern besuchte sie Christen in Südkorea, über Ostern leitete sie eine Reisegruppe der Liebenzeller Mission (Bad Liebenzell) durch Vietnam und besuchte dabei auch offiziell nicht registrierte Gemeinden.

 

Neben Meier gehören Mitglieder aus den Baptistengemeinden Kelsterbach und Frankfurt-Höchst zu den Vereinsgründern wie auch drei Koreaner und ein evangelischer Kinderevangelist. Sie amtiert als Vorsitzende. Stellvertreterin ist die Koreanerin Jin-Young Park. Ziel des Vereins ist die Hilfe für vergessene und benachteiligte Menschen. Neben den Hilfsprojekten in Pakistan und im Libanon will der Verein laut Satzung bei Kindern und Erwachsenen den christlichen Glauben fördern. Der Verein hat seinen Sitz in Kelkheim.

 

Klaus Rösler
(18.04.2018)