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Pastor Menno ter Haseborg verstorben

Viele Jahre im Berufungs- und Vertrauensrat aktiv

Itzehoe

– Im Alter von 70 Jahren ist der Baptistenpastor i. R. Menno ter Haseborg am 5. Dezember in Itzehoe verstorben. Der Jurist und Theologe engagierte sich viele Jahre im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden im Berufungsrat sowie im Vertrauensrat, dessen Vorsitzender er drei Jahre lang war. Zudem gehörte er dem Kirchengericht des Bundes an. Für die Vereinigung Evangelischer Kirchen brachte er bis zuletzt als freikirchlicher Ansprechpartner vor dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Härtefalldossiers ein. Der Präsident der Freikirche, Michael Noss (Berlin), würdigte seinen ehemaligen Studienkollegen als engagierten Ökumeniker: „Die Einheit der Christen war Menno ter Haseborg ein großes Anliegen, um das er sich verdient gemacht hat. Er hatte ein scharfes analytisches Gespür, gepaart mit einer tiefen Frömmigkeit und einer großen Treue für die Sache Gottes. Wir trauern mit seiner Familie.“  Nach dem Studium am Theologischen Seminar in Hamburg bis 1980 arbeitete ter Haseborg bis 1986 in Vollmerhausen-Ründeroth, drei Jahre in Hamburg- Fuhlsbüttel und dann bis zu seinem Ruhestand 2012 in Wetter-Grundschöttel. Viel Aufhebens um seine Person zu machen, war im fremd. Zu seinem Abschied mahnte er seine Gemeinde „Jetzt haltet mal den Ball flach.“ Bei seiner Verabschiedung würdigte Gemeindeleiterin Corinna Zeschky ter Haseborg dennoch als Vorbild: „Wir haben von ihm gelernt, wie es ist, wenn man ein Herz für die Anliegen der Menschen hat.“ Jeder könne sich viel von ihm abgucken. Er sei einfach offen für die Nöte und Sorgen von Jedermann. Ter Haseborg hinterlässt seine Frau Ingrid und zwei erwachsene Kinder.

 

Die Beisetzung von Menno ter Haseborg findet am 21. Dezember um 16 Uhr Stadtkirche St. Laurentii in Itzehoe statt.

Klaus Rösler
(08.12.2017)