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100 Besucher wurden bei „Life on Stage“ Christen

Neues Evangelisationsformat in Dresden: Musical und Predigt mit Rückfragen

Dresden

Auf großes Interesse ist die musikalische Evangelisationswoche „Life on Stage“ (Leben auf der Bühne) vom 28. Oktober bis 2. November in Dresden gestoßen. Wie die Veranstalter mitteilten, kamen zu den täglichen Abendversammlungen auf dem Messegelände jeweils zwischen 500 und 1.000 Besucher. Etwa 100 hätten eine klare Entscheidung für Jesus getroffen.

Das von der kirchlichen Organisation „Netzwerk Schweiz“ (Aarau) ins Leben gerufene Format kombiniert Kunst, Erlebnisbericht und Predigt mit der Möglichkeit zum Gespräch. Zu sehen waren drei verschiedene Musicals, in denen wahre Lebensgeschichten erzählt werden. „Diese Geschichten handeln von Menschen, deren Vergangenheit unterschiedlicher nicht sein könnte – und doch erlebten sie alle dasselbe: In größter Hoffnungslosigkeit begegneten sie Gott, der ihr Leben von Grund auf veränderte“, so die Veranstalter.

Nach den Aufführungen gab es einen inhaltlichen Impuls des freien Theologen Gabriel Häsler (Aarau) sowie die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Den Abschluss der Woche bildete ein Gottesdienst. Der Eintritt war zu allen Veranstaltungen kostenlos. In Dresden beteiligten sich 26 landes- und freikirchliche Gemeinden aus Stadt und Region an dem Projekt, darunter die Baptistengemeinde Dresden, die zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden gehörende missionale Gemeinde „eXper!ence“ und die Brüdergemeinde Ottendorf-Okrilla.

Siegmar George von „eXper!ence“ würdigte das Format: „’Life on stage’ ist sicherlich ein klassisches Konzept, das aber konsequent die Lebenswelten der Hörer kennt:  professionell, begeisternd und berührend Geschichten erzählt, die eine hohe Identifikation ermöglichen.“ Das Programm sei hervorragend vorbereitet und exzellent organisiert gewesen.

 Wie der Vorsitzende des Organisationskomitees, Friedemann Schwinger (Dresden), sagte, sind die Christen im säkularen Osten umgeben von Menschen, die bislang keinen Bezug zum Christsein hätten. So sei es bereits ein erster großer Schritt, wenn sie sich einladen ließen.

„Umso mehr begeistert mich, dass so viele an den Abenden erkannt haben, dass jetzt der Moment gekommen ist, ihr Leben bei Jesus am Kreuz festzumachen – und diesen Schritt sichtbar vollzogen“, so Schwinger. Aber auch für viele Christen im Osten sei „Life on Stage“ eine große Ermutigung, in einem säkularen Umfeld zu Jesus zu stehen.

Klaus Rösler
(18.11.2019)