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Veit Claesberg als Geschäftsführer von „Wertestarter“ eingeführt

Jungen Menschen im einem säkularisierten Umfeld tragfähige Werte vermitteln

Berlin

Der Theologe Veit Claesberg ist neuer Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft „Wertestarter“ (Christliche Wertebildung gGmbH) mit Sitz in Berlin. Sie ist im Auftrag der Stiftung Christliche Wertebildung tätig. Der 47-Jährige wurde am 28. Oktober offiziell in sein Amt eingeführt.

 

Claesberg war zuletzt sieben Jahre Pastoralreferent der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Brüdergemeinde) Wiedenest. Zuvor arbeitete er zwölf Jahre lang als Jugendreferent beim Jugendforum im Forum Wiedenest. Er war Mitbegründer und Koordinator der Initiative Hoffnung 2011, die Jugendliche ermutigte, anderen Menschen Gutes zu tun. Während seines Gemeindedienstes rief er die Initiative „HelpMyanmar“ ins Leben. Sie engagiert sich für christliche Kindergärten, Gemeindegründungen und Patenschaften, um Kindern in den Slums der größten Stadt des südostasiatischen Landes, Yangon (ehemals Rangun), Zukunft durch Bildung und durch das Evangelium zu ermöglichen.

 

Als Geschäftsführer der Wertestarter folgt er auf den Theologen und Religionspädagogen Martin Knispel, der im September 2018 verabschiedet wurde. Er wechselte ins Amt des Vorstandsvorsitzenden der internationalen Hilfsorganisation World Relief Deutschland (Berlin).

 

In seinem Grußwort betonte der Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung für Christliche Wertebildung, der Unternehmer Friedhelm Loh (Haiger), die gesellschaftlich wichtige Aufgabe der Stiftung. Sie eröffne Chancen, um jungen Menschen in einem zunehmend säkularisierten Umfeld tragfähige Werte zu vermitteln.

 

Der Generalsekretär des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), Christoph Stiba (Wustermark), unterstrich die Notwendigkeit, dass Christen auch in der Gesellschaft Vorbilder sein sollten. Dafür ständen die Wertestarter. Zugleich würdigte er Claesberg, der dem Präsidium des BEFG angehört. Er schätze ihn als Manschen, der anderen zuhören und dies mit konstruktiven und Handeln verbinden könne.

 

Der Direktor des Instituts zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung, Prof. Michael Herbst (Greifswald), begründete die Notwendigkeit christlicher Bildungsangebote mit einer von Realismus und Hoffnung geprägten Sicht, die auch die Schwierigen und Schwachen nicht aufgibt. Zudem würde die Gesellschaft ohne Werte wie Erbarmen, die Suche nach Gerechtigkeit oder die Deutung der Natur als anvertrauter Schöpfung kälter.

 

„Wertestarter“ förderte bislang 207 Projekte, davon 63 in der außerschulischen Jugendarbeit, 48 in der Mitarbeiterqualifizierung, 54 Schul- und 42 Kita-Projekte. Unterstützt werden derzeit 91 Projekte.

 

Klaus Rösler
(01.11.2019)