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„Ich bin eine Frau, die von Jesus geliebt wird“

Frauentag: Nicht allen Frauen fällt es leicht, sich gegenseitig diesen Satz zuzusprechen

Ochsenfurt

– „Ich bin eine Frau, die von Jesus geliebt wird.“ Das sollten sich die 90 Teilnehmerinnen eines Frauentages des Landesverbandes Bayern im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden Ende Oktober in Ochsenfurt gegenseitig zusagen. Aber viele verspürten dabei einen „inneren Widerstand“, wie die Frauenbeauftragte des Landesverbandes, Elisabeth Malessa (Feuchtwangen), der GEMEINDE berichtete. Zuvor hatte die christliche Romanautorin und Pastorin, die US-Amerikanerin Sharon Garlough Brown (Ada/US-Bundesstaat Michigan), die Frauen aufgefordert, sich gegenseitig mit diesem Satz zu ermutigen. Die Autorin der Romanreihe „Unterwegs mit dir – Vier Frauen auf einer Glaubensreise“ sprach bei dem Treffen zu dem Thema „Tiefer ins Herz Gottes eintauchen“. Wie sie ausführte, sei es wichtig, die Aussagen der Bibel nicht nur zu kennen, sondern sie selbst zu erfahren und sozusagen vom Kopf ins Herz rutschen zu lassen. Zudem schilderte sie viele Hintergründe zu ihren Romanfiguren. Da gibt es Hannah, eine Pastorin, die nicht merkt, wie erschöpft sie ist; Meg, eine Witwe, die von ihrer Vergangenheit heimgesucht wird; Mara, eine Frau, die ein Leben lang Ablehnung erfahren hat und jetzt versucht, eine schwierige Ehe zu meistern; und Charissa, eine hart arbeitende Doktorandin, die Dinge richtigmachen will. Die Bücher von Brown sind in ihrer deutschen Fassung bei Gerth-Medien (Asslar) erschienen.

Ferner befasste sie sich mit dem Bild, dass jeder von Gott hat. Sie erläuterte, wie dieses Bild entsteht und wie prägend es für das Glaubensleben ist. Wichtig sei es aber, die eigenen Überzeugungen immer wieder am Wort Gottes zu überprüfen und auch korrigieren zu lassen. In der Aussprache wurde deutlich, dass auch Christen in Deutschland viel von den Romanfiguren lernen können.

Klaus Rösler
(01.11.2019)